Der Drohn

Der Drohn geht aus einem unbefruchteten Ei hervor. Bei den Hautflüglern (Hymenopteren) entstehen aus unbefruchteten Eiern immer männliche Tiere. Erstaunlich: Der Drohn als männliches Tier hat selbst keinen Vater, kann aber zum Vater der folgenden Generation weiblicher Bienen werden.

Der Drohn hat im Alltagsgeschäft des Volkes nur eine Aufgabe: nicht im Wege stehen. Seine große Stunde kommt, wenn junge, unbegattete Königinnen zum Hochzeitsflug starten. Denn Drohnen haben nur die Aufgabe eine Königin zu besamen. Und das sollte nicht eine Königin aus dem eigenen Volk sein.

Alles an ihnen ist auf diese Aufgabe ausgerichtet. Sie besitzen keinen Stachelapparat. Sie haben große Augen. Die gute Sehfähigkeit ermöglicht, dass sie eine Königin im Flug finden. Ebenso ist ihr Geruchssinn besonders ausgeprägt und auf die Pheromone von Königinnen spezialisiert. Der Drohn besitzt an den Hinterbeinen spezielle Haarpolster, mit denen er eine Königin im entscheidenden Augenblick festhält. Drohen sind „von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt", denn das ist ihre Aufgabe. Aber vielleicht sollte man doch besser von Sex sprechen.

 

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